Dienstag, 16. Juni 2026

ab 15. August 2026 Simon Hantaï - Ausstellung im Museum Frieder Burda

Baden-Baden. Museum Frieder Burda

 

Im August startet ein Fest der Farbe in Baden-Baden! Die  Ausstellung "Entfaltung der Farbe. Simon Hantaï" zeigt erstmals den Weg des Künstlers in die freie Abstaktion


15. AUGUST 2026 - 10. JANUAR 2027 - Werke von Simon Hantaï im Museum Frieder Burda - Leihgaben aus der Famlie, bedeutenden Museen und Privatsammlung bereichern die Gesamtschau auf die Arbeit des einflussreichsten Künstlers der internationalen Nachkriegsmoderne


Baden-Baden. Museum Frieder Burda
. Mit der Ausstellung Entfaltung der Farbe. Simon Hantaï widmet sich das Museum Frieder Burda einem der einflussreichsten Künstler der internationalen Nachkriegsmoderne. Simon Hantaï (1922–2008), der 1948 von Ungarn nach Paris emigrierte und dort schon bald zum Kreis der aufstrebenden Avantgarde gehörte, leistete wie zahlreiche weitere Künstlerinnen und Künstler osteuropäischer Abstammung einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der freien Abstraktion. Seine farbgewaltigen Werke und experimentellen Techniken prägten nachfolgende Künstlergenerationen maßgeblich und faszinieren bis heute. Simon Hantaïs Kunstwerke treten in den von Tageslicht durchfluteten Räumen des Museums Frieder Burda in eine einzigartige Symbiose mit der sie umgebenden Architektur und verwandeln das Museum für die Dauer der Ausstellung in ein immersives Gesamtkunstwerk. Unser Tip: unbedingt anschauen! Also VORMERKEN!

Museum Frieder Burda - Lichtentaler Allee 8 b in Baden-Baden, Foto: Helga Waess


Die Ausstellung in Baden-Baden ist die erste große Werkschau, die diesem bedeutenden Künstler seit mehr als 25 Jahren an einem deutschen Museum zuteilwird

 Anhand von über 40 teils monumentalen Arbeiten gibt sie einen facettenreichen Überblick über vier Schaffensjahrzehnte und präsentiert Simon Hantaïs bildgewaltige Werke als bewegendes Fest der Farbe. Zugleich wird der herausragende Beitrag des Künstlers zur internationalen Nachkriegsabstraktion eindrucksvoll sichtbar.
 
Nach einer ersten surrealistischen Phase wandte Simon Hantaï sich in den 1950er Jahren der Malerei des Informel zu und setzte sich zugleich intensiv mit dem Werk Jackson Pollocks auseinander. 

Das Jahr 1960 markierte einen Wendepunkt in Hantaïs Werk: 

Von diesem Moment an konzentrierte er seine Forschungen auf die sogenannte Pliage (dt. „Faltung“) – Werke, in denen er die gefaltete, zerknitterte oder geknotete Leinwand mit Öl- oder Acrylfarbe bedeckte, um beim Entfalten und Glattziehen des Stoffes farbig leuchtende Zufallsmuster zu erzeugen.
 

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung zahlreicher Leihgeber, darunter

  •  das CAPC – Musée d’art contemporain de Bordeaux; 
  • das Musée d’art moderne et contemporain de Saint-Étienne Métropole; 
  • die Fondation Gandur pour l’Art, Genève; das Carré d’art – Musée d’art contemporain de Nîmes; 
  • das Musée d’art moderne et d’art contemporain in Nizza, 
  • die Fondation Louis Vuitton 
  • und das Musée d’art moderne de la Ville de Paris 
  • sowie viele Privatbesitzer, die Werke für das Projekt zur Verfügung gestellt haben. 
Die Genese der Ausstellung wurde von Anfang an eng durch Mitglieder der Familie Hantaï und die Archives Simon Hantaï, Paris, begleitet.

 

 

Information:

 Pressemeldung des Museums Frieder Burda - Baden-Baden